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Angst vor der Digitalisierung? Hatte ich früher auch!

von | 15. August 2021

„Und wie bei den industriellen Revolutionen zuvor denken wir wieder alle:
Es wird schlimmer.
Es wird aber nicht schlimmer.“
(Verena Pausder)

Früher hatte ich Schiss vor der Onlinewelt. Manchmal immer noch. ⁠Ich habe darin viele Projektionen aufdecken können, die ich der Welt gegenüber hatte – auch der Offlinewelt, aber ohne es zu merken. Und seitdem ist vieles anders.

Mitzubekommen, wie mit der jetzigen Krise alles immer digitaler wird und die bislang größte Revolution der Menschheitsgeschichte in vollem Gange ist, hat mir dennoch bei Weitem nicht nur positive Gefühle beschert. ⁠

Aber eins ist längst neu: ich bin mittendrin und bilde mir dort heraus immer wieder ein eigenes Urteil. Und ich habe eine riesige Freude daran, die „Onlinewelt“ und Digitalisierung mitzugestalten. ⁠Denn natürlich ist das alles ganz anders, als ich es mir einst in meinen Schreckenszenarien vorgestellt habe.

Eine neue Epoche in der Menschheitsgeschichte

Die Chancen und Potenziale alleine des Internets sind immens. Da bin ich eine derjenigen, denen das eher später aufgefallen ist. Aber noch rechtzeitig, um kräftig mitzumischen. Und ich bin mir sicher (ihr kennt meine spirituelle Ader) dass das alles nicht „ohne Grund“ passiert und wir als Menschen hier großartige Dinge zu lernen und zu entwickeln haben.⁠ Die Geburtswehen neuer Epochen sind immer schmerzhaft – aber eben auch voller Chancen. Darauf richte ich meinen Fokus – jeden Tag aufs Neue. Und das fällt mir beileibe nicht immer leicht gerade, da bin ich ehrlich mit euch.⁠

Das Zitat, das ich vorangestellt habe, ist aus „Das Neue Land“ (2020) von der inspirierenden Unternehmerin Verena Pausder. Ihr Buch ist ein bisschen zu meiner Bibel geworden, weil so voller Tatendrang und praktischer Ideen, die sie teilweise bereits umsetzt. Verena Pausder hilft mir damit in dieser Zeit sehr, immer wieder zu meinem kreativen Geist zurückzufinden und Dinge auszuprobieren, statt mich von großen Gedankengespenstern oder „Risiken“ abschrecken zu lassen. In der Realität ist ohnehin immer alles ganz anders. ⁠

Vielleicht hilft das ja auch dem ein oder anderen von euch.

Das Zitat geht folgendermaßen weiter:⁠

„Durch die jeweiligen industriellen Revolutionen hat sich⁠
die Lebensqualität der Menschen verbessert.⁠
Die Arbeitsbelastung ist geringer geworden.⁠
Die Zahl der Arbeitsplätze hat zugenommen.⁠

Mir ist bewusst: In einer Zeit, in der krisenbedingt viele Arbeitsplätze verloren gehen,
kann der Glaube an eine neue Arbeitswelt verloren gehen,
auch wenn die Anzeichen bereits vor der Krise sichtbar waren.

(…) Das, was vor uns liegt, hat eine Bedeutung,
die wir erst beginnen, zu überblicken.

(…)
Und wir haben nun zwei Möglichkeiten:

Erstens:

Wir können den Wandel tragisch und dramatisch finden
und alle diejenigen, denen etwas weggebrochen ist,
irgendwie trösten und
so lange wie möglich notwendige Maßnahmen hinauszögern.

Oder zweitens:
Wir können etwas machen.
Wir können Chancen eröffnen.
Wir können den Menschen zeigen, was vor ihnen liegen könnte,
und gemeinsam mit ihnen ein positives Bild der Zukunft entwickeln.“


Ich bin so gespannt, welche neuen (inneren) Räume und welche spannenden Berufsfelder wir uns in den kommenden Jahrzehnten erschließen werden. ⁠

Beitragsbild: Martina Sandkühler; Bild im Text via Unsplash // Rodion Kutsaev

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